Finanzhilfe für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Lost in Corona? Aktuell kreisen täglich neue Informationen zu geplanten und bestehenden Hilfsprogrammen durch Presse und soziale Medien. Das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft bietet eine telefonische Sprechstunde - auch für Künstler aus dem Landkreis. Alle Infos zu den Überbrückungshilfen.

Kunst Malen

Telefonische Sprechstunde zu aktuellen Corona-Hilfen

Seit Montag 30. November 2020 bietet das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München eine telefonische Sprechstunde für Künstler*innen, Kulturschaffende und Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft an. Sie  geben dabei Orientierung zu den aktuellen und angekündigten Förderprogrammen von Bund und Land, zum Beispiel zu aktuellen Fristen, Förderlogiken oder Verantwortlichkeiten. Dies ist keine Beratung zu individuellen Anträgen, dafür unterstützt das Team mit seinem Wissen und Überblick.

Die Sprechstunde ist eine Kooperation zwischen dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Erreichbar unter folgender Nummer:

 

Telefon: 089 / 233 289 22

 

Montag, Dienstag und Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr,
Donnerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr

 

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Hotlines von Bund und Land

Für eine konkrete Beratung zu einzelnen Programmen bieten Bund und Land jeweils spezifische Hotlines.

 

Hotlines für Überbrückungshilfe und Novemberhilfe:

- für prüfende Dritte: Tel. 030 52685087, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr (BMWI)

- für Soloselbständige mit Direktantrag: Tel: 030 1200 21034, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr

- für gewerbliche Antragsteller*innen: Tel. 089 5116-1111, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr (IHK München und Oberbayern)

- allgemeine Hotline für Wirtschaftsfragen rund um Corona: Tel. 030 12002-1031 / -1032 (BMWI)

 

Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst für Solo-Selbständige / Stipendienprogamme / Kino-Anlaufhilfe:

Hotline: Tel: 089 122 22, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr

 

Hotline von Bayern Innovativ zum Bayerischen Spielstättenprogramm:

Tel: 0911 20671-344, Mo bis Fr von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr

 

Servicehotline für Selbständige und Künstler*innen der Arbeitsagentur:

Tel: 0800 4555521, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr

 

Quelle: 30.11.2020
Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft
der Landeshauptstadt München

 

Außerordentliche Wirtschaftshilfe aka Novemberhilfe (Bund) 

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

 

Die Novemberhilfe kann beantragt werden von all denjenigen, die vom Lockdown light betroffen sind.

 

Wer kann beantragen?
Alle denen der Betrieb im November durch staatliche Verordnung untersagt ist entsprechend der regional gültigen Schutzverordnung.

  • direkt betroffene: alle Unternehmen, Selbständige, Vereine, Betriebe, Einrichtungen, Beispiele: Theater, Kinos, Konzerthallen, Gastronomie etc.
  • indirekt Betroffene: Selbständige und Unternehmen, die regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen. Beispiele: freiberufliche Maskenbildner*innen, DJs oder Veranstaltungstechniker*innen, die direkt durch Kultur- und Freizeiteinrichtungen beauftragt werden.
  • Mittelbar betroffene: Selbständige und Unternehmen, die 80% ihrer Umsätze durch Lieferung und Leistung an direkt betroffene erwirtschaften und durch Dritte beauftragt werden. Beispiel: Tontechniker*in


Organisationsform und Trägerschaft des Unternehmens oder der Einrichtung sind nicht entscheidend - wichtig ist, dass die Einrichtung am Markt tätig ist und Umsätze erwirtschaftet. Ein subventioniertes Theater kann ebenso Hilfen erhalten wie ein kommerzieller Club oder gemeinnütziger Kulturverein.

 

Für welchen Zeitraum gilt die Hilfe?

Aktuell nur für den Monat November des Lockdown.

Eine Verlängerung in den Dezember hinein wird diskutiert, ist jedoch noch nicht beschlossen.

Ausnahme: Landkreise in Bayern, die schon im Oktober vom Lockdown betroffen waren, z.B. Berchtesgaden („Oktoberhilfe“)

 

Was wird ersetzt?
Es werden Zuschüsse pro Woche der Schließung in Höhe von 75% des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt. Ausnahme: Soloselbständige können alternativ den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen.

Wie viel Hilfe gibt es maximal?

- 75% des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 pro Schließungswoche, max 1 Mio Euro

- weiterer Umsatz darf erwirtschaftet werden; bis zu 25% werden nicht angerechnet.
- Andere staatliche Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld werden angerechnet

- Liquiditätshilfen wie z.B. KfW-Kredite werden nicht angerechnet

 

Wann und wie lange kann ich beantragen?
Seit 25.11. ist eine Antragstellung möglich bis zum 31.1.2021. 

 

Wo?
- Antrag und weitere Informationen auf der Überbrückungshilfe-Plattform des Bundes: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
- Eine Beantragung ist nur möglich über einen prüfenden Dritten (z.B. Steuerberater*in).
- Ausnahme: Bei einem Umsatzausfall von unter 5.000€ ist die Antragstellung auch direkt möglich.

 

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